dresden herzogin garten
vorhabenbezogene bebaungspläne nr. 6016 und
nr. 6021 (2012-2014)
erarbeitet im angestelltenverhältnis im
planungsbüro uta schneider
basierend auf einer in einem rahmenplan festgelegten grundstruktur soll die denkmalgeschützte brachfläche des ehemaligen herzogin gartens mit dem erhaltenen giebel der orangerie wieder einer baulichen nutzung zugeführt werden. in direkter nachbarschaft zum dresdner zwinger ist die errichtung von wohngebäuden sowie die wiederherstellung der historischen gartenanlage vorgesehen.
aufgrund der eigentumsverhältnisse sollen im nördlichen und im südlichen teil der gesamtfläche zwei verschiedene vorhaben realisiert werden. zur schaffung der bauplanungsrechtlichen voraussetzungen für diese vorhaben erfolgte die aufstellung vorhabenbezogener bebauungspläne im beschleunigten verfahren nach § 13a baugb. darin wurde auch gesichert, dass sich die neubauten gestalterisch in die von bau- und kunsthistorisch wertvollen gebäuden geprägte umgebung einfügen. besonders zu behandeln waren dabei auch die belange des hochwasserschutzes, der denkmalpflege und archäologie und der stadtgestaltung.
aufgrund der sehr guten zusammenarbeit zwischen allen beteiligten (vorhabenträger, projektentwickler, stadtplanungsamt, architekten, stadtplaner, fachingenieure) konnten beide planungen in jeweils nur etwa einem jahr durch das verfahren geführt und somit zügig baurecht geschaffen werden.



